EbMoll Pentatonik Improvisation

 

Transkript zum Video:

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Video. Jetzt, was habe ich hier gemacht? Wir haben ja vorhin miteinander die Es-Moll Pentatonik miteinander angeschaut, du kannst dich erinnern, wir haben nur die schwarzen Tasten zur Verfügung. Und jetzt, das Tolle hier daran ist, ich kann praktisch, ich glaube wirklich, ich kann alles spielen, es wird sich nie falsch anhören, das ist das Tolle. Weil wir haben ja schon gelernt: Bei der Moll-Pentatonik da fehlen, bei der Pentatonik allgemein, da fehlen die Spannungstöne, ich habe keine Halbtöne hier drin und sobald ich keine Halbtöne habe in einer Tonleiter da wird keine Spannung aufkommen und du kannst im Grunde genommen nach Lust und Laune kannst du hier auf den schwarzen Tasten spielen, es wird sich immer gut anhören.

Ich werde dir jetzt ein bisschen zeigen, was ich jetzt gemacht habe. Es ist eigentlich ganz einfach. Ich habe im Grunde genommen nur meine Finger, meine fünf Finger, hier so auf die schwarzen Tasten gelegt, dass ich hier so mit dem es beginne, also erster Finger es, dann habe ich hier den Zeigefinger auf dem fis, dann auf dem as habe ich hier den Mittelfinger, dritter Finger, hier auf dem b flat den Ringfinger und hier noch auf dem des den kleinen Finger. Und jetzt habe ich nichts anderes gemacht, ich habe das Pedal nach unten gehalten

[Musik] – ja, und ich habe einfach diese Töne ohne spezielle Rhythmik einfach gespielt. Vorhin hatte ich vermutlich noch nen kleinen Rhythmus drin, das kann gut sein. Aber im Grunde genommen kannst du es einfach hier diese Töne so spielen, es hört sich schon toll an, merkst du? Du brauchst auch keine Reihenfolge einzuhalten, ich habe die ganze Position und die Taktsachen jetzt einfach rausgenommen. Du kannst diese Töne so spielen, es wird sich wunderschön anhören. Hoffentlich auch beruhigend und jetzt kannst du einfach wiederum einzelne Töne hier unten spielen und das sind dann deine Basstöne. Ja, hier hab ich den es und hier hab ich den des gespielt. Du kannst das Pedal sogar noch unten lassen, weil, es wird keine Spannung erzeugt. Genau und so klingen die Töne wunderschön ineinander hinein. [Musik]Jetzt bin ich auf dem as, hier auf dem fis und wieder auf dem es. Du kannst natürlich auch mit einem anderen Basston beginnen, das ist auch gut möglich – du kannst auch mit dem des beginnen, ich mag’s noch ein bisschen, wenn ein bisschen Rhythmus drin ist hier und du kannst natürlich die Töne einfach so wie vorhin einfach nacheinander spielen ohne Rhythmus, du kannst wieder nach unten fahren zum Basston, wieder eins nach unten, du merkst, es hört sich immer gut an. Also hier kannst du nach Lust und Laune ausprobieren, am besten geht’s wenn du einfach den Fingersatz mit der rechten Hand so benutzt, dass du hier den Daumen hier hast und da kannst du einfach einzelne Basstöne spielen. Du kannst nichts falsch machen dabei. Du kannst auch wenige Töne spielen, du kannst sowas probieren [Musik]

– genau, du merkst, das hört sich wunderschön an. Genau. Also ich selber, ich mach das, wenn ich mich gestresst fühle, nicht so gut oder ich hab irgendwie den Zugang zu meinen Gefühlen, zum Musikmachen ein bisschen verloren, dann mach ich selber auch so etwas und da kommt wieder automatisch dieses Gefühl des Musikmachens ins Kreative hinein. Das wünsche ich dir natürlich. Also ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren.