Harmonielehre

Harmonielehre

Harmonielehre veranschaulicht: im Quintenzirkel werden alle Tonarten veranschaulicht

Vielleicht geht es dir so wie vielen: Harmonielehre ist ein Buch mit sieben Siegeln. Bestimmst hast du dich schon gefragt, welche Akkorde und welchen Tonleitern passen. Bist aber nicht dahinter gekommen, wie das funktioniert. Pianisten, welche harmonische Zusammenhänge verstehen, haben einen entscheidenden Vorteil: Sie verstehen die Grammatik der Musik. Meine Tipps geben dir einen kleinen Einstieg in die Materie. Kurz zusammen gefasst hast du folgende Vorteile:

1. Harmonielehre bedeutet: lerne die Gesetze der Musik

Die meisten von uns kennen das: du willst ein Klavierstück spielen. Möglichst rasch. Der (vermeintlich) einfachste Weg ist, dass man sich die Noten besorgt. Wer gut Noten lesen kann, für den mag das gut sein. doch für alle anderen? Und wie bringt man wirklich Gefühl & Seele rein in das Stück? Harmonielehre ist sozusagen die DNA der Musik. Wer diese versteht und korrekt anwenden kann, hat entscheidende Vorteile. Wer die Prinzipen des Musik Machens verstehst, kann viel rascher Klavierlieder lernen. Nicht nur das, denn wer schneller Klavierstücke lernt, kann diese auch rascher auswendig spielen.

2. bessere Merkfähigkeit dank Harmonielehre Kenntnissen

Du spielst Klavierstücke nicht nur schneller, sondern kannst diese auch besser behalten. Mir geht es so, wenn ich Stücke auch länger nicht mehr gespielt habe, dann kann ich diese rasch wieder abrufen. Meine Schüler sind immer wieder erstaunt, dass ich neue Stücke rasch erarbeiten kann. Sie bringen mir was, ich schaue mir das an, höre die Originalaufnahme und kann nach 2-3 Durchgängen das Stück spielen – Magie? Keineswegs. Ich habe mich u.a. mit Harmonielehre beschäftigt und bekomme so rasch einen Adlerblick für das Stück.

 

3. Klavierstücke transponieren dank Harmonielehre Wissen

Dank Kenntnissen in Harmonielehre kannst du auch jedes Stück rasch transponieren. Das ist besonders wichtig, wenn du

  • mit Sängern zusammenarbeitest
  • dem Stück eine neue Klangfarbe geben möchtest

Vielleicht ist dir das schon passiert. Du spielst in einer Band und plötzlich krächzen die Stimmen der Sänger. Dann ist es höchste Zeit, das Stück zu transponieren. Entweder tiefer oder höher, das kommt dann auf die Situation an.

Jede Tonart hat eine bestimmte Grundfarbe. Hört sich etwas esoterisch an. Doch probiere ein einfaches Stück mal in E-Dur zu spielen und dann noch in Db-Dur. (sofern du die entsprechenden Kenntnisse oder Klaviernoten dazu hast) Du wirst vom Ausdruck her einen Unterschied feststellen.

4. Harmonielehre verinnerlicht: improvisieren am Klavier

Nebst vielen anderen Dingen, ist es natürlich wichtig ein Grundverständnis zu haben. Was passt zusammen, was nicht? Wenn du Akkorde und Tonleitern in Verbindung bringst, dann dringst du zur DNA des Musik Machens vor. Improvisieren am Klavier bedeutet natürlich noch viel mehr. Aber für viele ist eine grosse Hilfe zunächst nur einmal zu verstehen, worum es geht. So kommst du aus dem „Trial & Error“ Schema raus. Dies hat natürlich nichts mit den Tests zu tun, die du von der Schule her kennst. Ich gestalte das Lernen möglichst attraktiv. Du sollst schliesslich auch rasche Erfolge am Klavier sehen bei dir. 

Harmonielehre am Klavier - der Bereich Rhythmik wird da aussen vor gelassen

Harmonielehre am Klavier – der Bereich Rhythmik wird da aussen vor gelassen

5. Chords&Scales: mein interaktiver Harmonielehre Kurs

Dabei geht es natürlich um mehr als nur um Dur und Moll. Die Faszination mit den 12 Tonarten beginnt schon bei der Einführung im Kurs. Im ersten Teil behandeln wir ausführlich die Intervalle. Dies gehört natürlich zu den Grundlagen. Wer die Vorgänge im Jazz verstehen möchte, der wird dann im mittleren Modul des Kurses auf seine Kosten kommen. Hier erkläre ich ausführlich die Kirchentonleitern.

Im Gegensatz zur klassischen Kadenz fokussieren wir uns im Pop/Jazz mehr auf die Funktionstheorie. D.h. welcher Moll Akkord und welcher Dur Akkord passt zu welcher Tonleiter? Das hört sich im Moment ein bisschen an wie ein Test. Natürlich muss man dies zunächst einfach mal verstehen. Dann lernen, üben und später ganz verinnerlichen. Das Ziel ist, dass man während des Spielens gedanklich nicht mehr damit beschäftigt ist.

Um in allen Tonarten fit zu sein, lernen wir natürlich auch den Quintenzirkel. Gemäss dem Feedback meiner Klavierschüler ist dies sozusagen der Schlüssel. Wer diesen erst einmal verstanden hat, kommt von der Musiktheorie wirklich ins Musik machen. Dann ist es egal in welcher Tonart ein Stück steht…. hört sich gut an, oder?

Immer wieder Mal schreiben mir Kunden, dass die Suche nach einem geeigneten youtube video erfolglos blieb. Denn Harmonielehre ist einfach zu komplex um dies in einem einfachen Video abzuhandeln. Dies merke ich auch vielfach, wenn ich meine Piano Events live durchführe, sei es für Anfänger oder Fortgeschrittene. Je nach den Bedürfnissen Teilnehmer werden dann meine Workshops auch mal zu Harmonielehre Workshops. Immer wieder stelle ich fest, dass ein Teil der Gruppe sehr an Theorie interessiert ist. Vor allem männliche Kursteilnehmer wollen die Zusammenhänge verstehen. Wer Jazz spielen möchte, der kommt natürlich nicht daran vorbei, sich mit dem Thema zu vertiefen. Für diejenigen biete ich auch speziell einen Harmonielehre Workshop an.

In der ersten Version des Kurses “Chords&Scales“, welche schon im 2014 erschien, war es natürlich auch ein bisschen ein Test. Wieviele meiner Klavierschüler wird das interessieren? So habe ich mich nebst Umfragen immer wieder in die Lage eines Schülers versetzt: was ist wirklich interessant? Was hindert es meine Klavierschüler, richtig durchzustarten? Nur durch das viele Unterrichten, wusste ich wo der Schuh drückt. So lernen meine Klavierschüler im Online Kurs zunächst die Bedeutung der Intervalle, Dreiklänge und Vierklänge. Danach zeige ich Ihnen die gängigsten Kadenzen, direkt am Klavier natürlich. Du siehst: Ich gehe sehr stark auf die Bedürfnisse meiner Schüler ein – und das aus gutem Grund: meine Kurse werden durch den interaktiven Austausch stetig besser. Da ist ständig Entwicklung drin.

Das Gute an meinem Harmonielehre Kurs: es braucht keine Anmeldung, sondern du registrierst dich einfach und kannst sofort loslegen. Bei Fragen steht jeweils ein Kommentarfeld unter jeder Lerneinheit oder du kannst mir deine Fragen auch direkt per E-Mail stellen. Natürlich bekommen meine Kursteilnehmer auch immer die letzten News zum Harmonielehre Kurs. Denn ich erweitere ständig die Lerninhalte.

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