Motivations-Newsletter 7: Dein Umfeld

Befindest du dich in einem Umfeld, wo du dich ungestört deiner Leidenschaft, dem Klavierspiel, hingeben kannst? Oder bekommst du Kommentare zu hören wie:

  • “Du spielst ja immer das Gleiche!”
  • “Kennst du das Stück XY? Spiel doch mal das!”
  • “Na toll, jetzt beginnst du wieder zu klimpern!”
  • “Ich kenne jemanden, bei dem klingt das viel schöner!”
  • “Ich habe gerade ein Video gesehen von einem Supertalent. Möchtest du es sehen?”

Ja, für viele ist das die Realität. Ich persönlich glaube nicht, dass dies böse Absichten sind. Personen, die so etwas sagen, haben wahrscheinlich nie einen Lernprozess über eine längere Dauer absolviert und wissen nicht, was es damit auf sich hat, Klavier zu spielen. Sei nachsichtig mit ihnen und fokussiere dich auf dein Bedürfnis:

  • du möchtest ungestört und frei üben & spielen.

Das Bedürfnis der anderen Person könnte sein:

  • er oder sie möchte sich entspannen & Ruhe haben 
  • er oder sie wäre vielleicht lieber mit dir zusammen und möchte Zeit mit dir verbringen

Ich denke, für beide Bedürfnisse gibt es Lösungen: Wenn du ein Digitalpiano hast, kannst du ganz einfach mit Kopfhörern üben. Das stört niemanden und du kannst so richtig im Klaviersound aufgehen. Wenn du ein normales Klavier hast, dann räume dir Zeiten ein, wo du wirklich ungestört üben kannst. Vereinbare diese Zeiten mit den Personen in deinem Umfeld. Das schafft Klarheit.

Oder du triffst eine rein zeitliche Vereinbarung mit der anderen Person. So in etwa: “Ich würde wirklich gern die nächsten 30 Minuten ausschließlich Klavier spielen. Danach würde ich gern etwas gemeinsam mit dir unternehmen. Wie wär das für dich?”

Mit musikalischen Grüssen
Sven Haefliger

 

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