Newsletter 20: Opfer vollbringen

Opfer vollbringen? Das hört sich überhaupt nicht attraktiv an, oder? Vielleicht geht es dir dabei wie vielen anderen auch: Opfer vollbringen setzen wir meistens gleich mit Verlust, etwas tun müssen, etwas Unangenehmes.

Die wahre Bedeutung von Opfer vollbringen, so wie ich es verstehe, ist jedoch eine andere: Wir ersetzen eine Gewohnheit oder Handlung einfach durch eine andere. Und zwar eine, die mehr unseren Idealen entspricht.

Für mich persönlich gehört Klavier lernen auch zu dieser Kategorie. Ich habe mich entschieden Klavier spielen zu lernen

  • um anderen eine Freude zu bereiten (ich spiele öfter auf Hochzeiten)
  • um mit meinen Gefühlen in Kontakt zu kommen
  • um meine Kreativität auszuleben
  • um Neues zu entdecken
  • um das Gelernte & Erfahrene an andere weiterzugeben
  • … das wurde sogar zu meinem Beruf :)

In meiner Jugendzeit habe ich viel Zeit vor dem Computer verbracht und Computerspiele gespielt – GAMEN! Ja, das gab es schon damals ;-) … Rückblickend war diese Zeit alles andere als weise eingesetzt. Denn ich kann jetzt nicht zurückblicken und sagen: Wow, bin ich froh, dass ich so viel Zeit in Computerspiele investiert habe.

Später habe ich viel Zeit mit Klavierlernen und -üben verbracht – und da kann ich rückblickend sagen, ja, das hat sich gelohnt. Ich habe das sogar zu meinem Beruf gemacht.

Wie sieht’s bei dir aus? Gibt es Gewohnheiten, welche du lieber opfern würdest, um diese Zeit mit Klavierspielen zu verbringen? Meistens sind das triviale Sachen wie: Facebook, Fernsehen etc.

Mein Tipp: Notiere dir die Zeit, welche du in der Woche mit Trivialem verbracht hast. Ende der Woche addierst du die Zeiten. Entspricht das Resultat deinen gewählten Idealen und Zielen?

 

Mit musikalischen Grüssen

Sven Haefliger

 

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