Newsletter 9: “Aufschieberitis”

Heute möchte ich dir ein Thema näher bringen, was schon fast symptomatisch ist für unsere Gesellschaft: “Aufschieberitis”. Kommt dir das bekannt vor?

Ich ertappe mich selber immer wieder, wie ich Sachen vor mir herschiebe und nicht richtig anpacke. Bei mir ist zwar selten das Klavier spielen, jedoch andere Sachen wie z.B. Müll raustragen, Steuererklärung, Administration etc.. ;o)

Kürzlich habe ich mal etwas Tolles gelesen: Stress wird nicht verursacht durch die Dinge, die wir erledigen, sondern die Dinge die liegen bleiben! Wie wahr diese Aussage doch ist …

Du hast dich entschieden Klavier spielen zu lernen – toll. Jetzt bist du vermutlich an dem Punkt angelangt, wo du nicht mehr so rasch Erfolgserlebnisse verbuchen kannst wie zu Beginn. Das ist völlig normal. Denn die ganzen Bewegungsabläufe müssen sich erst in Deinem Gehirn “ablegen”. Hier stelle ich immer wieder “Aufschieberitis” bei meinen Schülern fest. Nach der anfänglichen Euphorie kommt nun jetzt ein Stück Arbeit auf dich zu. Ich möchte dich ermutigen “dran zu bleiben” – du wirst die Früchte des wiederholten Übens bald ernten. Um nicht in die “Aufschieberitis”-Falle zu tappen, empfehle ich dir folgendes:

Trage Deine Übezeiten fest in Deine Agenda ein. Auch wenn es nur 20 Minuten sind.

Denn wenn du diese Zeit nicht reservierst, kannst du ganz sicher sein, dass sie von “anderen Dingen” aufgefressen wird. Kennen wir doch alle. Das hat nichts mit Egoismus zu tun. Denn du darfst dein gestecktes Ziel weiter verfolgen und dich an den Früchten freuen.
Mit musikalischen Grüssen
Sven Haefliger

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