Spring Arpeggios

Herzlich willkommen zu den „Spring Arpeggios“!

Du merkst gleich, dass dieses Stück sehr unüblich beginnt, denn wir reihen einfach Arpeggios aneinander.

Natürlich ist es hier absolut notwendig, dass die Arpeggios mühelos funktionieren – ohne Pausen dazwischen. ;-)

Hör dir das Stück zuerst mehrere Male an, dann gewöhnt sich dein Gehör daran und du hast schon eine konkrete Klangvorstellung.

Anmerkung: Natürlich werden im Kurs die Noten hier auch vorhanden sein.

Transkript zum Video:

Herzlich willkommen zu einem neuen Stück, das sind nun die „Spring Arpeggios“. Vermutlich hast du dir gedacht, Mensch, das sollte ich jetzt nach dem PianoStarter schon können – es ist ein bisschen Zukunftsmusik, zugegeben. Die Mechanismen haben wir jedoch bereits praktisch alle schon gelernt: Du kennst die Akkorde, das Stück befand sich nur in C-Dur. Ich habe Akkorde und Umkehrungen daraus genommen und dann Arpeggios gespielt. Das, was im PianoStarter noch relativ basic rüberkam, da bin ich jetzt einfach tiefer hineingetaucht und ich habe darauf geachtet, ja, natürlich wirklich Musik zu machen damit. Also, jetzt, bevor du loslegst mit diesem Stück, möchte ich dir zuerst einfach nochmals ein paar grundsätzliche Sachen zeigen, ein paar Übungen, die du zuerst machen kannst, bevor wir mit dem Stück zu arbeiten beginnen. Wenn du das Leadsheet dir jetzt anschaust, dann wirst du merken, es hat hier einen 12/8-Takt, das ist vielleicht ein bisschen unüblich, das bist du bis anhin noch nicht gewohnt. In den meisten Fällen haben wir bis jetzt 3/4 und 4/4 gehabt. Jetzt, der 12/8 bedeutet nichts anderes, im Grunde genommen, dass ich einen 4/4-Takt habe und jetzt habe ich jeden einzelnen Schlag einfach unterteilt in Triolen.

Also es geht wie drei Achtelnoten pro Schlag. Und so habe ich immer: eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, drei – okay, also, eins, zwei, drei, zweiter Schlag, dritter Schlag, vierter Schlag eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht neun, zehn, elf, zwölf, eins  und jetzt hast du gemerkt, jetzt hab ich mitgezählt auf zwölf und die Betonung ist jetzt ein bisschen anders natürlich, sie ist einfach immer auf die Zählzeit, das ist am einfachsten. Auch das Stück, da habe ich vorhin meistens die Betonung so gespielt, dass es immer wieder auf den Schlag gefallen ist.

Okay, jetzt, wenn ich als Vorübung, wenn ich sowas anschaue, dann kann ich einfach so etwas spielen, ich habe hier C-Dur Grundstellung, wäre auch C-Dur Grundstellung und jetzt kannst du es folgendermaßen machen. Jetzt kannst du es zuerst langsam so spielen [Musik] und du kannst immer den ersten Ton ein bisschen mehr betonen. Eins, zwei, drei vier fünf, sechs, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs und das sollte wirklich so richtig smooth klingen, also es sollte keine Pause mehr jetzt entstehen. Du darfst natürlich auch das Pedal verwenden hier und beim Pedal, das weißt du schon vom PianoStarter, das hebe ich jeweils immer, bevor die nächste Harmonie beginnt. Bei diesem Stück habe ich dasselbe hier auch so gemacht. Ich habe das Pedal meistens nach unten gedrückt, gehalten und bevor die Harmonie gewechselt hat, habe ich das Pedal kurz angehoben.

Jetzt kannst du Folgendes tun, also zuerst hier die Grundstellung, das hier so üben, und dann kannst du einfach durch die Stufenakkorde gehen und du kannst im Moment nur Grundstellungen verwenden, das ist ganz easy. Also ich hab nur [Musik] jetzt kommt der Dm, Em, F-Dur, C-Dur, ich nehme jetzt einfach vier Akkorde [Musik] und du merkst, es hört sich einfach schon gut an. Wichtig ist, dass es wirklich on time ist und dass es wirklich schön im Fluss ist. Also wenn es sich bei dir so anhört [Musik] – hm, dann musst du noch das Tempo ein bisschen langsamer machen, ein bisschen genauer deine Bewegungsabläufe anschauen.

Wenn ich jetzt einen Halbton habe, zum Beispiel so mit langen Fingernägeln, da sehe ich ab und zu sowas, dann wird sich das im Prinzip irgendwie so anhören, nicht so schön. Also wirklich kurze Fingernägel, die Hände sind immer so – die sind gerade hier und hier vorne mache ich eine schön kurve mit dem vordersten Gelenk und da hab ich wirklich die Möglichkeit [Musik] das so zu spielen – okay, das war noch ein kleiner Trick, den zeige ich dir später am Schluss noch.